Jeder Kunde bekommt seine eigene Datenbank
Viele Anbieter legen alle Kunden in eine gemeinsame Datenbank und trennen sie über eine Spalte:
kunde_id = 42. Das ist bequem zu betreiben — und es bedeutet, dass ein einziger vergessener Filter
in einer Abfrage ausreicht, um Daten von Kunde 42 an Kunde 43 auszuliefern.
Wir gehen den anderen Weg: Jede Firma bekommt beim Bestellen ihre eigene Datenbank. Nicht ihr eigenes Schema, nicht ihre eigene Zeile — ihre eigene Datenbank.
Warum der Aufwand
Der Vorteil ist nicht theoretisch, er ist sehr praktisch:
- Ein Bug kann keine fremden Daten zeigen. Es gibt keine fremden Daten in der Datenbank, in der er läuft.
- Umzug ist möglich. Deine Daten liegen als abgeschlossener Bestand vor, nicht als Teilmenge eines fremden Bestands. Das ist die Voraussetzung dafür, dass „Daten mitnehmen" mehr ist als ein Versprechen.
- Selbst betreiben bleibt eine Option. Wer aus regulatorischen Gründen im eigenen Haus hosten muss, kann das — es ist dieselbe Software auf derselben Datenbank, nur an einem anderen Ort.
Was es dich kostet
Nichts an Aufwand. Die Bereitstellung läuft automatisch: Du bestellst deine Module, und im Hintergrund entsteht eine Instanz, die nur dir gehört — inklusive Rechten, Stammdaten und der Dokumentation zu genau den Modulen, die du gebucht hast.
Der Preis dafür liegt bei uns, nicht bei dir: Wir müssen Migrationen so bauen, dass sie über viele getrennte Datenbanken hinweg zuverlässig laufen. Das ist mehr Arbeit als ein einziges großes Schema zu pflegen. Wir halten sie für richtig investiert.
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